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DeWolff

Thrust: U?bersetzt steht dieser Begriff unter anderem fu?r "Schub" oder auch "Schubkraft". Als Titel fu?r das neue Album von DeWolff treffsicher gewa?hlt, passt er wie die sprichwo?rtliche Faust aufs Auge. Wieder einmal zeigt sich hier, dass es nicht mehr als eine klassische Dreierbesetzung braucht, um im Studio und vor allem auch auf der Bu?hne musikalisch einen Sturm zu entfesseln. Dies ist seit den spa?ten 1960er- und fru?hen 1970er-Jahren hinla?nglich bekannt, und auf eben jene mittlerweile sagenumwobene A?ra referenziert das Trio mit seinem psychedelisch angehauchten Heavy- und Bluesrock auch ganz unu?berho?rbar.

Weit u?ber ihre niederla?ndische Heimat hinaus gelten DeWolff als Wegbereiter fu?r die Retrowelle. Sie hat damit Stu?ck fu?r Stu?ck Land gewonnen und letztes Jahr nicht nur zehnten Geburtstag gefeiert (die Drei sind Mitte zwanzig!), sondern auch bei der Mascot Label Group angedockt. Dort erscheint "Thrust" am 4. Mai 2018.

Noch als Teenager gru?ndeten Gitarrist und Sa?nger Pablo van den Poel, sein Bruder Luka (Schlagzeug) und Robin Piso (Keyboards, Bass) DeWolff 2007 im beschaulichen Geleen. Benannt nach "The Wolf" aus Quentin Tarantinos "Pulp Fiction", zelebrieren die Drei ein elektrisierendes, neben vielen anderen von Jimi Hendrix, Deep Purple und Led Zeppelin inspiriertes und in Nuancen immer wieder abgewandeltes und verfeinertes Klangbild. Nach ihrer ersten, selbstbetitelten EP (2008) und dem Debu?talbum "Strange Fruits and Undiscovered Plants" (2009) mauserten sie sich nicht zuletzt dank leidenschaftlich dargebotener Gigs auf internationalem Parkett rasch zu einer Macht im Vintage-Rock-Bereich. In den folgenden Jahren spielte die Band weltweit unter anderem als Special Guests der Blues Pills, von The Black Keys, Deep Purple und Ten Years After.

Inzwischen sind DeWolff in Utrecht beheimatet, wo sie ihr Electrosaurus Southern Sound Studio und ein dazu geho?riges Plattenlabel betreiben. In Eigenregie produzierte das Trio dort "Thrust" - ein Album, auf dem die Mittzwanziger nicht nur mit ihren inzwischen wohlbekannten Trademarks punkten. Ebenso lohnenswert ist es, auf die Lyrics zu achten, denn die Band transportiert auch auf diesem Weg die eine oder andere klare Botschaft: So nimmt sie zum Beispiel Perso?nlichkeiten aus der Politik wie Donald Trump ("Deceit + Woo") oder den niederla?ndischen Rechtsaußen Geert Wilders aufs Korn ("Big Talk") und macht deutlich, was von derlei verstörenden Zeitgenossen zu halten ist.

Pablo van den Poel sagt: Die bisherigen Studioalben ha?tten 70 Prozent dessen transportiert, was DeWolff im Kern ausmacht. Bei "Thrust" dagegen seien es jetzt volle hundert Prozent. Tja, der Mann hat Recht und dem bleibt nichts hinzuzufügen.

Datum:
Uhrzeit:
20:00 Uhr
Ticket:
Hier bestellen
Ort:
Orange Club (TraumGmbH)
Straße:
Grasweg 19
PLZ/Ort:
24118 KIEL



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